Anforderungen der Generation Y

(Jahrgänge 1980 bis 2000)

Die Youngster der Generation Y (auch Millennials genannt) kommen selbstbewusst und kompetent daher, nehmen dennoch gern Feedback ent­gegen, suchen Orientierung und stehen auf Coaching und Beratung. Mehr noch: Sie fordern es regelrecht ein. Dabei sind vor allem interne Mentoren* sehr beliebt, weil sie den Mikrokosmos des Unternehmens kennen – so die Erfahrung vieler DAX-Konzerne, die bereits zunehmend Mentoring und Coaching als Entwicklungsmethoden für diese Generation erfolgreich und zielführend einsetzen. 

 

 

32 Prozent der Millennials finden, dass Chefs der Entwicklung ihrer Mitarbeitenden Priorität einräumen sollten.

 

Allerdings sehen das nur 18 Prozent der aktuellen Verantwortungsträger* so, ergab eine Umfrage der Unternehmensberatung Deloitte aus dem Jahre 2018.

 

Die Generation Y wünscht sich im Berufsleben jederzeit Ansprechpartner für alle Fragen, Diskussionen auf Augenhöhe und eine enge Betreuung. Sie strebt viel stärker als bisherige Generationen danach, persönlich durch Unterstützung zu wachsen. Flache Hierarchien, social Networking, Globalisierung und hohe Technikaffinität sind die Zeichen ihrer Zeit. Sie lernen gern spielerisch und kreativ mit viel Spaß, online und offline.

 

Die Defizite der Generation Y liegen im Wesentlichen bei den persönlichen und sozialen Fähigkeiten und Themen wie Selbstorganisation und Zeitmanagement. Analoge Kommunikation darf gerade im digitalen Kontext nicht verlernt werden. Es mangelt an Resilienz und hier insbesondere am Durchhaltevermögen und dem Wegstecken von Rückschlägen.

 

Kreativität und Einsatzfreude sind vorhanden, jedoch gibt es bei der Umsetzungskompetenz bezogen

auf die Fokussierung des Wesentlichen, der vorausschauenden Planung und zielbezogenen Selbstdisziplin Nachholbedarf.

 

Es sind immer alle Geschlechter (männlich/weiblich/divers) angesprochen.